Erste Schritte
Von der Registrierung bis zum exportierten Preflight-Bericht: Konto, E-Mail-Bestätigung, Projekt, Upload, Analyse, Befunde und Export.
Inhalt geprüft am 26. September 2026
1. Konto anlegen
Öffnen Sie Registrieren und geben Sie Organisationsnamen, Ihren Namen, eine geschäftliche E-Mail-Adresse und ein Passwort (zweimal) ein. Die Registrierung legt den Workspace Ihrer Organisation an und macht Sie zur Inhaberin bzw. zum Inhaber; Sie sind sofort angemeldet.
Das Passwort wird beim Absenden gegen die Passwortrichtlinie (Länge und Komplexität) geprüft.
2. E-Mail-Adresse bestätigen
Nach der Registrierung fordert ein Hinweisbanner Sie auf, Ihre E-Mail-Adresse zu bestätigen. Wir senden einen Bestätigungslink an die eingegebene Adresse; nach dem Öffnen ist die Adresse bestätigt und die Seite zeigt E-mail verified.
Solange die Adresse nicht bestätigt ist, können Sie sich anmelden, Projekte anlegen und Artefakte hochladen, aber keine Analysen starten, keine Berichte exportieren und keine API-Schlüssel anlegen. Der Link ist nur einmal gültig; über das Banner können Sie einen neuen anfordern.
3. Projekt anlegen
Öffnen Sie Projekte und wählen Sie New Project. Vergeben Sie einen Namen (z. B. S/4HANA-2023-Upgrade-Preflight) und wählen Sie das Ziel-Release. Mit Enter Workspace öffnen Sie das Projekt.
Ein Projekt ist die Arbeitseinheit: Artefakte, Analyseläufe, Befunde und Berichte gehören ausschließlich Ihrer Organisation.
4. Artefakte hochladen
Öffnen Sie im Projekt den Reiter Artifact Dropzone und ziehen Sie Dateien hinein oder wählen Sie sie aus – auch mehrere auf einmal, je bis 100 MB (der Betreiber kann die Grenze unter Admin → Speicher ändern). Jede Datei kann hochgeladen werden:
.xml,.json,.csv,.abap,.txtund ähnliche Exporte werden direkt analysiert; CSV und Text in UTF-16 oder Windows-1252 und mit Semikolon, Tabulator oder senkrechtem Strich (SAP GUI „Text mit Tabulatoren“, „unkonvertiert“) werden vorher in UTF-8-CSV umgewandelt;- Arbeitsmappen (
.xlsx,.xlsm,.xls,.odsund SAP-Exporte „Excel (MHTML)“ / HTML) werden blattweise gelesen: Jedes Blatt mit Daten wird eine eigene Tabelle (CSV), die die Prüfungen analysieren; Datumswerte bleiben Datumswerte; - ein
.zip-Bündel wird in seine Dateien entpackt; - jede andere Datei (Word, PowerPoint, Bilder, PDF) wird als Dokument zur Ablage aufbewahrt – sie wird geprüft und gespeichert, aber keine Prüfung liest sie;
- abgelehnt werden nur Programme, Skripte und aktive Webinhalte (zum Beispiel
.exe,.js,.svg).
Jeder Upload wird geprüft, bevor eine Engine ihn sieht:
- der Dateityp wird am Inhalt (Magic Bytes) erkannt, nicht an der Endung;
- Archive werden auf Zip-Bomben, Pfad-Traversal und Verschachtelung geprüft;
- die Datei wird auf Malware gescannt und bleibt in Quarantäne, bis sie sauber ist;
- in XML-, JSON-, CSV- und ABAP-Dateien werden Geheimnisse wie Passwörter und API-Tokens vor dem Speichern geschwärzt; ZIP-Archive werden unverändert gespeichert, daraus stammende Evidenz-Ausschnitte werden bei der Analyse geschwärzt.
Die Dateiliste zeigt den Scan-Status (z. B. CLEAN) und die SHA-256-Prüfsumme, die später in der Evidenz jedes Befunds erscheint. Welches Format jede Engine erwartet, steht unter Dateiformate je Engine.
5. Analyse starten
Öffnen Sie den Reiter Analysis Launcher, wählen Sie die hochgeladenen Dateien und die gewünschten Engines und starten Sie den Lauf (Execute Preflight Run). Der Lauf wird eingereiht und im Hintergrund verarbeitet; das Projekt zeigt den Status, bis er COMPLETED ist (oder FAILED / PARTIAL mit Begründung).
Die Engines sind deterministisch: Dieselben Dateien mit demselben Wissens-Snapshot ergeben immer dieselben Befunde. Was jede Engine prüft, steht im Engine-Katalog.
6. Befunde prüfen
Befunde in der Projektnavigation (oder Befunde prüfen nach einem Lauf) öffnet die vollständige Tabelle mit Filtern nach Schweregrad, Engine und Status. Ein ausgewählter Befund zeigt:
- Befundcode, Schweregrad (als Text und Symbol, nie nur über Farbe) und Konfidenzklasse (VERIFIED, RULE_DERIVED, INFERRED oder UNKNOWN);
- die Evidenz: Artefaktpfad, Zeile und Spalte, Code-Ausschnitt und SHA-256 des Artefakts;
- den Behebungstext der Regel.
Befunde gehören zu genau einem Lauf und Wissens-Snapshot; ein neuer Lauf erzeugt neue Befunde, statt alte zu überschreiben.
7. Bericht exportieren
Unter Run History bietet jeder abgeschlossene Lauf Reports: Erzeugen Sie einen PDF-Bericht, Excel (XLSX), CSV-Matrix, JSON-Bundle, Offline-HTML oder alle Formate als ZIP und laden Sie die Dateien herunter. Bundle (.zip) lädt das Reproduzierbarkeits-Bundle des Laufs.
Exporte setzen eine bestätigte E-Mail-Adresse voraus und werden im Audit-Log protokolliert.
Nächste Schritte
- Laden Sie Kolleginnen und Kollegen unter Settings → Members ein.
- Legen Sie unter Settings einen API-Schlüssel an, um API und CLI zu nutzen.
- Probieren Sie die kostenlosen Tools für Einzelfragen ohne Workspace.